Sorteninformationen

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Hybridwinterroggen
PIANO
 
Körnernutzung, GPS-Nutzung

Kurz und gesund zum Höchstertrag.

  • vergleichsweise kurzer sehr standfester und knickstabiler Typ mit Hochertragspotenzial (8/8)  
  • blattgesund und auswuchsfest mit guter Mutterkorntoleranz 
  • sehr geeignet für Hybridroggen-Neueinsteiger
sehr blattgesund - geringer Fungizidbedarf
Der Wachstumsreglerbedarf ist sehr gering - reagiert überdurchschnittlich auf Wachstumsregler!!
für alle Standorte geeignet
trockentolerantere Alternative zu Triticale in Veredelungsregionen
Kurzprofil
1 = sehr niedrig/früh/kurz, 9 = sehr hoch/spät/lang 
nach Beschreibender Sortenliste



 Profil
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Ährenschieben
Reife
Pflanzenlänge

Anfälligkeiten
Rhynchosporium
Braunrost
Mutterkorn

Ertragsaufbau
Körner / Ähre
TKM
Kornertrag Stufe 1
Kornertrag Stufe 2
Fallzahl
Proteingehalt



 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +
---- = sehr niedrig/früh/kurz, ++++ = sehr hoch/spät/lang


Entwicklung
 
Kompensationstyp mittlerer Reife
Ährenschieben
Reife
Pflanzenlänge
Ähre / m²
Körner / Ähre
TKM
Kornertrag Stufe 1
Kornertrag Stufe 2


Vitalität und Gesundheit
Standfestigkeit
Halmknicken
Gesundheit
Gutes Resistenzniveau gegenüber Rhynchosporium und Mutterkorn. Das Saatgut wird mit einer Einmischung von 10 % Populationsroggen vertrieben. Dadurch verbessert sich die Mutterkornanfälligkeit um ca. 1 Ausprägungsstufe.
Rhynchosporium
Braunrost
Mutterkorn


Qualität
 
Sehr hohe Fallzahlstabilität
Proteingehalt
Amylogrammviskosität
Temp. im Verkleisterungsmax
Fallzahl


Sortenvertreter
HYBRO Saatzucht GmbH & Co. KG

Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.
Anbauregionen
für alle Roggenstandorte geeignet
Fruchtfolge
ideal auch für Veredelungsbetriebe mit regelmäßiger organischer Düngung und hohem Lagerrisiko


Aussaat
Saatzeitoptimum
SU PIANO ist äußerst saatzeittolerant.
Trockenlagen
sehr früh, 10 September
sehr spät, Ende Oktober
Bessere Standorte
früh, Mitte September
sehr spät, Ende Oktober


Saatstärke (Körner/m²)
Trockenlagen
frühe Saat
ortsüblich, z.B. 140-160
mittlere Saat
etwas erhöht, z.B. 190-220
späte Saat
etwas erhöht, z.B. 220-260
Bessere Standorte
frühe Saat
ortsüblich, z.B. 140-160
mittlere Saat
etwas erhöht, z.B. 190-220
späte Saat
deutlich erhöht, z.B. 260-300


N-Düngung
Trockenlagen: Beispiel - rechtliche Vorgaben beachten!
  • Startgabe EC 13 - 25: 170 kg/ha inkl. Nmin (vorzugsweise stabilisiert) mit 20-25 kg S/ha vor Vegetationsbeginn
Bessere Lagen: Beispiel - rechtliche Vorgaben beachten!
  • Startgabe EC 13 - 25: 100 inkl. Nmin 0-30 mit 20 kg S/ha vor Vegetationsbeginn
  • Schossgabe EC 30 - 31: 50 - 70 inkl. Nmin 30-90 vorzugsweise mit 10-15 kg S/ha


Wachstumsregler
(Mittel- und Dosierungsbeispiele)
gering


Pflanzenschutzempfehlung
(Mittel, Termine und Aufwandmengen schlagspezifisch)
(Mittel, Termine und Aufwandmengen schlagspezifisch)
Auch bei hohem Krankheitsdruck genügt oft eine Breitbandbehandlung in EC 39 (- 49), gegebnenfalls kombiniert mit einer einmaligen WR-Anwendung.
 


Sortenvertreter
HYBRO Saatzucht GmbH & Co. KG

Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.
Strohstabil und blattgesund
Strohstabil und blattgesund

© nach Beschr. Sortenliste 2020
Vitalität, Qualität, Leistung
Vitalität, Qualität, Leistung

© nach Beschr. Sortenliste 2020
LSV Ostdeutschland 2019
LSV Ostdeutschland 2019

© nach Angaben der Länderdienststellen



0
 geeignet
+
 gut geeignet
++
 sehr gut geeignet

Region 0 + ++
Marsch
Geest (Sand)
Östliches Hügelland SH (Lehm)
Diluviale Standorte nördl. Ostdeutschland
Diluviale Standorte südl. Ostdeutschland
 
Sandböden Nordwest
Köln-Aachener Bucht
 
Sandböden Nordhannover
Oderbruch
Lehmböden Südhannover
 
Lößstandorte der Ackerebene Mittel-/ Ostd.
Lehmstandorte Nordwest
Höhenlagen Mitte/West
 
Mittellagen Südwest
Verwitterungsstandorte Südost
Lößstandorte der Übergangslagen Mittel-/ Ostd.
Höhenlagen Südwest
Wärmelagen Südwest
Fränkische Platten
Tertiärhügelland, bayerisches Gäu
Jura / Hügelland
Mecklenburg Süd/ Brandenburg Nordwest