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  04.04.2022
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  Ackerbohne
Jetzt neu mit Anbauleitfaden! Was ist beim Anbau von Ackerbohnen zu berücksichtigen?

Jetzt neu mit Anbauleitfaden! Was ist beim Anbau von Ackerbohnen zu berücksichtigen?

Die Sommerackerbohne gehört zu den Feldfrüchten im Frühjahr, bei der im Jahr wirklich nur ein kleines Aussaatfenster besteht. Bei einer zu frühen oder zu späten Aussaat haben die negativen Einflüsse einen enormen Effekt auf den Ertrag. Wie bei jeder Kultur ist der größte Hebel für den Gewinn, der Ertrag. Die negativen Einflüsse sind wegen der sowieso kurzen Vegetation (Sommerung) nicht reparabel. Der bekannte Spruch „Saatbett vor Saatzeit“ ist bei der Ackerbohne einer ausgesprochenen Beachtung zu schenken! Unser Berater Daniel Freitag gibt Tipps für Neueinsteiger im Ackerbohnenanbau.

Abb. 1: Ackerbohnen
Abb. 1: Ackerbohnen


Bodenbearbeitung

Wurzeln und Rhizobien sind auf ein gut gelockertes und vor allem luftiges Saatbett angewiesen. Ist die Wurzelbildung gehemmt, mangelt es der Pflanze an vielem. Die Rhizobien sind auf Luftsauerstoff im Boden und zügig ansteigende Bodentemperaturen im Frühjahr angewiesen. Um das Ziel einer möglichst optimalen Bodenstruktur im Frühjahr zu schaffen, sind mehrere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Abb. 2: Gute Jungendentwicklung
Abb. 2: Gute Jungendentwicklung

In vielen Jahren ist es angeraten die Grundbodenbearbeitung in den Herbst zu legen. In der Vergangenheit zählte dazu auch die Winterfurche. Das Land wurde trocken bearbeitet, über Winter begann durch Wetter eine gewisse Rückverfestigung und im Frühjahr konnte sehr zügig bestellt werden. Dieses System hat in der Vergangenheit ganz gut funktioniert, bringt aber auch Nachteile mit sich. In der zukünftigen GAP dürfte sich dieses Verfahren allerdings erledigt haben. Wir Landwirte sind aber einfallsreich, flexibel, innovativ und finden eine Lösung!

Die Grundbodenbearbeitung kann gerne weiterhin im Herbst erfolgen. Im späten Sommer neigen die Böden, durch tendenziell weniger Wasser im Boden, zu keinen Verdichtungen durch Bodenbearbeitungsgeräte. Per Spaten, Bodensonde und Taschenmesser kann man sehr gut den Zustand in den Bodenschichten überprüfen.

Die erfolgte Bodenbearbeitung wird nur dann ein Erfolg, wenn diese auch durch lebenden „Verbau“ gesichert wird. Eine gute Zwischenfrucht durchwurzelt diese Bodenbearbeitungsschichten und stellst so eine gute Struktur des Boddens her. Die Auswahl der Zwischenfrucht wird sehr stark durch die Fruchtfolge und Folgekultur bestimmt. Schauen Sie hierzu gerne in unseren Zwischenfrucht-Rechner.

Ich empfehle gerne vor dem Ackerbohnenanbau die Zwischenfrucht-Mischung viterra® UNIVERSAL leguminosenfrei (Abb. 3). Diese ist kruziferenfrei und beinhaltet keine Leguminosen.

Über Winter friert die Zwischenfrucht ab und der nun abgefrorene Bewuchs schützt direkt nach dem Winter weiter den Boden vor verschiedenen Erosionsarten. Außerdem sorgen die Säuren und die Beschattung des Pflanzenmaterials dafür, dass keine Unkraut- und Ungraswelle auflaufen kann. Dieser Bewuchs führt aber auch dazu, dass eine Struktur entsteht, die sich relativ gut befahren lässt. Daher kann eine flache Bodenbearbeitung früher erfolgen, als auf einem blank liegenden, festgeregneten Acker. Durch die frühe Lockerung kommt Sauerstoff in den Boden und so gelangt schneller und effektiver Wärme in den Boden. Außerdem wird der kapillare Aufstieg des Wassers aus unteren Bodenschichten unterbrochen. Der dann entstehende schwarze Boden absorbiert viel besser die Sonnenstrahlen und die Bodentemperatur steigt schneller an. Ist der Boden abgetrocknet, kann die Aussaat beginnen.


Aussaat

Bei der Aussaat ist unbedingt die Saattiefe gewissenhaft zu kontrollieren. Schweres Land 8 cm tief und milderes, besseres Land 10 cm tief. In der Praxis haben sich Zinkendrillmaschinen oder auch geeignete Scheibenscharmaschinen bewährt. Bei der Aussaat ist ebenfalls zu kontrollieren der Schlitz des Sähaggregates. Dieser darf im Boden nicht verschmieren, andernfalls ergibt sich eine schlechte Wurzelausbildung inklusive mangelnder Ryzobien. Die PSM-Maßnahmen sollten auf feuchten und ebenen Saatbett erfolgen. Unter gut abgetrockneten Bedingungen ist eine Maßnahme mit einer Ackerwalze angeraten.

Im NA besteht bei der Ackerbohne die Möglichkeit der Bekämpfung von Gräsern. Auch lässt sich die weite Reihe ganz vernünftig hacken.


Krankheiten und Schädlinge

Während der gesamten Vegetation sollten Sie unbedingt auf pilzliche Erreger achten. An dieser Stelle ist unbedingt auf die Schokoladenfleckigkeit (Abb. 4) hinzuweißen. Die Ackerbohne möchte genauso beobachtet und gepflegt werden, wie die restlichen Kulturen auf Ihrem Hof. Auch besitzen verschiedenste Insekten die Fähigkeit Ihre Ernte zu eliminieren. Deshalb sollten Sie die Augen und Ohren auf den Flächen offen halten! Als Beispiel sei unbedingt der Blattrandkäfer (Abb. 5) genannt. Dieser wird häufig unterschätzt. Die Schäden sind nicht nur an den Blättern, sondern eine weitere große Gefahr ist das Schadpotenzial auf die Knöllchenbakterien. Die Ackerbohne könnte bei einem extremen Befall, durch fehlende Synthese der Knöllchenbakterien, an Stickstoffmangel absterben.

Abb. 4: Schokoladenfleckigkeit
Abb. 4: Schokoladenfleckigkeit

Abb. 5: Blattrandkäfer
Abb. 5: Blattrandkäfer


Fazit

Die Ackerbohne ist für gute Böden eine gute Auflockerung für die Fruchtfolge mit einem herausragenden Vorfruchtwert, inkl. einem ganz vernünftigen Deckungsbeitrag.

Gerne hilft Ihnen Ihr Außendienst der Saaten-Union, um den Anbau der Ackerbohne - auch auf Ihrem Betrieb - zum Erfolg zu führen.

Fragen zum Anbau von Ackerbohnen? Daniel Freitag beantwortet sie gern!

Autor/in: Daniel Freitag

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