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WINTERSONNE

 

Winterdurum

EU-Sorte

Die Sonne strahlt am Durum-Himmel

  • Höchsterträge (züchtereigene EInschätzung 8/8)
  • geringste DON-Werte
  • herausragende Resistenz gegen Gelbrost und Fusarium
  • sehr stabile Verarbeitungsqualität (Fallzahl, Grießausbeute usw)
  • geringer Anteil dunkelfleckiger Körner

bei hoher Ertragerwartung verringert eine N-Splitting die Proteinverdünnung (EC 49+EC 59).
Blattbehandlung vorrangig gegen Mehltau. Ährenbehandlung in EC 59 – 63 zur Qualitätsabsicherung gegen Fusarien.
Wachstumsregler z. B. 0,3 – 0,4 l/ha Moddus in EC 31/32 bei hoher bis sehr hoher Ertragserwartung zu empfehlen.
WINTERSONNE ist nach unseren Erfahrungen CTU-verträglich.
Kurzprofil
1 = sehr niedrig/früh/kurz, 9 = sehr hoch/spät/lang 
Bei in DE zugelassenen Sorten nach Beschreibender Sortenliste
 Profil
123456789
Entwicklung

Druschreife
5

Pflanzenlänge
6

Neigung zu

Lager
5

Anfälligkeit

Gelbrost
4
 Profil
- - - -- - -- --0++ ++ + ++ + + +
---- = sehr niedrig/früh/kurz, ++++ = sehr hoch/spät/lang


Entwicklung

 
züchtereigene Einschätzung

Ährenschieben
4

Druschreife
5

Pflanzenlänge
6

Ähre / m²
6

Körne / Ähre
6

TKM
6

Kornertrag Stufe 1
8

Kornertrag Stufe 2
8


Vitalität und Gesundheit

Standfestigkeit
5

Gelbrost
6

Fusariumresistenz
7


Qualität

Rohproteingehalt
5

Neigung zu Dunkelfleckigkeit
2

Gelbpigmentgehalt
5

Kochpotenzial
7

Glasigkeit
9

Fallzahl
7

Farbton Teigware
7

Sortierung
7


Sortenschutzinhaber
Südwestdeutsche Saatzucht GmbH & Co. KG

Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.


Aussaat

 
Optimal sind Oktobertermine. Späte Aussaat in Rübenregionen möglichst mit Pflugfurche und rückverfestigtem Saatbett.

Saatzeittoleranz
von Mitte Oktober bis Anfang November

ungünstige Bedingungen
z. B. späte Saat: 400 Kö/m²

günstige Bedingungen
z. B. frühe Saat: 370 Kö/m²


N-Düngung
standortüblich: Beispiel in kg N / ha bei Bedarfswert 200 (Blattvorfrucht, hohes Ertragsniveau)
  • Startgabe EC 13 - 25: 60 - 80 inkl. Nmin 0-30 mit 10 - 15 S zu Vegetationsbeginn
  • Schossgabe EC 30 - 31: 40 - 60 inkl. Nmin 30-90, üppige Bestände EC 32
  • Spätgabe EC 49 - 59: 40 – 60 (mit ca. 10 S), Trockenstandorte EC 39

Wachstumsregler (nach § 18b)
Bei hoher bis sehr hoher Ertragserwartung zu empfehlen; Zulassungssituation beachten, bei  Moddus ist kein gesonderter Antrag erforderlich: Aufwandmenge z.B. 0,3-0,4 l/ha Moddus in EC 31/32.
 


Pflanzenschutzempfehlung

(Mittelwahl, Terminierung und Aufwandmenge schlagspezifisch)
Fungizidbehandlung:
Blattbehandlung vorrangig gegen Blattseptoria/DTR (Mehltau ab EC 32; Fusariumabwehr EC 59-63  mit den empfohlenen Präparaten)

 


Sortenschutzinhaber
Südwestdeutsche Saatzucht GmbH & Co. KG

Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.