Als Backweizen wird Weizen bezeichnet, der aufgrund seiner Backqualität – insbesondere seines Protein- und Klebergehalts – für die Herstellung von Backwaren wie Brot, Brötchen und Feinbackwaren geeignet ist. Der klassische B-Weizen liegt hinsichtlich der Backqualität jedoch unter dem A-Weizen (früher: Aufmischweizen heute Qualitätsweizen).
Sehr oft wird statt B- bzw. Backweizen der Begriff Ertragsweizen verwendet, da in der Regel bei der Sortenwahl neben der Qualität auch ein hoher und stabiler Kornertrag wichtig ist.
B-Weizensorten sind wirtschaftlich attraktiv, wenn sie folgende Eigenschaften kombinieren:
- stabile Qualität: Protein, Sedimentationswert, Hektolitergewicht
- hohe Erträge
- stabile Erträge: durch Gesundheit, Standfestigkeit, eine hohe Ökostabilität