SU Perspectiv: Mit Roggen-GPS der Futterknappheit vorbeugen

Das Frühjahr 2022 war durch besonders trockenes Wetter gekennzeichnet. Diese Witterungsbedingungen machen sich auch in diesem Sommer in geringem Wachstum von Grünland und Feldfutterbeständen bemerkbar. Mit der richtigen Roggensorte können über eine GPS-Nutzung fehlende Futtervorräte aufgefüllt werden.

Verschiedene Roggenhybriden wurden auch in diesem Jahr von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf ihre GPS-Leistung geprüft. Auf den drei Prüfstandorten konnten die Hybriden trotz der widrigen Bedingungen mit im Schnitt 172 dt/ha gute Erträge erzielen. Mit 102 Prozent Relativertrag lag die neue leistungsstarke Doppelnutzungshybride SU PERSPECTIV gleichauf mit der Verrechnungssorte, welche allerdings nur eine reine GPS-Sorte ist. Neben ihrer hohen Ertragsleistung konnte sich SU PERSPECTIV mit seinem kürzeren Wuchstyp sowie als standfesteste aller geprüften Sorten seine agronomischen Qualitäten unter Beweis stellen.

Hybridroggen SU PERSPECTIV empfohlen für die GPS-Nutzung
Hybridroggen SU PERSPECTIV empfohlen für die GPS-Nutzung

LSV-Ergebnisse: Hybridroggen Ganzpflanzensilage, Trockenmasse-Ertrag
LSV-Ergebnisse: Hybridroggen Ganzpflanzensilage, Trockenmasse-Ertrag

In eigenen überregionalen Versuchen der Saaten-Union in Bayern, Niedersachsen und Brandenburg lag SU PERSPECTIV im Ertrag sogar deutlich vorne und erreichte mit 110,4 Prozent im Relativertrag den Spitzenwert. Darüber hinaus überzeugten neben neu geprüften Hybriden, wie den Stämmen SU KARLSSON (106,6 %), SU Nordius (106,1 %), und der neuen Sorte SU GLACIA (103,4 %), auch etablierte Sorten wie SU PERFORMER (106,0 %) mit Erträgen deutlich über denen der Verrechnungssorten. SU PERSPECTIV tat sich auf besonders trockenen Sandstandorten wie in Thyrow mit einen starken Relativertrag von 118,5 % besonders hervor.

Ergebnisse der Hybridroggen GPS-Versuche der Saaten-Union: TM-Ertrag in % 2022
Ergebnisse der Hybridroggen GPS-Versuche der Saaten-Union: TM-Ertrag in % 2022

Angesichts der auch in diesem Jahr sich ankündigenden lokal eher schwachen Maisernte, die wegen der Trockenheit auf manchen Standorten bereits eingesetzt hat, ist auch im nächsten Jahr eine erneute, zumindest lokale, Futterknappheit zu erwarten. Hier können sich die Betriebe mit den bewährten Roggen-Doppelnutzungssorten der Saaten-Union flexibel absichern.

Weitere Infos zu den Hybridroggensorten.




Ihre Ansprechpartnerin

Stefanie Rinne

SAATEN-UNION, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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