V-Max Biomassemischungen

Die V-Max® Mischungen eignen sich zur Biomasseproduktion für Biogasanlagen oder in der Rinderfütterung. Je nach Verwendungszweck und Fruchtfolge gibt es die passende Mischung. Sommergetreide-Mischungen eignen sich als Zweitfrucht nach frühräumenden Getreidearten. Winterharte Mischungen können wiederum als Zwischenfrucht oder Hauptfrucht Biomasse liefern.

Mischungen mit Leguminosen eignen sich für Standorte mit geringer N-Verfügbarkeit und werten das Futter als wertvolle Eiweißkomponenten auf. Reine Getreide-Mischungen passen hingegen sehr gut in Kartoffelfruchtfolgen. Durch unsere V-Max® Gräsermischungen können Futterlücken effektiv geschlossen werden. Auch Untersaaten für Mais- und Getreidefruchtfolgen sind enthalten.

Neu im Mischungsprogramm ist V-Max® KLEEGRAS für mehrere Hauptnutzungsjahre.

Geeignet für Fruchtfolgen mit Mais, Getreide, Raps und Zuckerrüben

 

V-Max®-Mischungen

Biomassemischungen

 

 

 

Geeignet für Mais- und Getreidefruchtfolgen (Raps, Zuckerrüben)

GRANOLEG
GPS-Nutzung vor Winter mit Leguminosen

  • zur Biomassegewinnung nach der GPS- oder einer frühen Getreideernte mit einer Schnittnutzung vor Winter
  • V-Max® GRANOLEG liefert durch die Sommerfuttererbse zusätzlichen Stickstoff für Stressstandorte und hält den Bestand länger grün (optimiertes Erntezeitfenster)
  • erhöhte Anbausicherheit durch ausgewogene Zusammensetzung verschiedener Getreidekomponenten
  • gute Beschattung fördert die Bodengare und erhält das
    Bodenleben

Bestandteile (Samenanteile):
30 % Sommertriticale
19 % Sommerroggen 
24 % Hafer
16 % Sommerfuttererbse
10 % Rauhafer 

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: <10 %

Mehr Anbauinformationen finden Sie hier.

Geeignet für Mais-, Kartoffel- und Getreidefruchtfolgen (Raps, Zuckerrüben)

GRANOPUR
GPS-Nutzung vor Winter

  • Zur Biomassegewinnung nach der GPS- oder einer frühen
    Getreideernte mit einer Schnittnutzung vor Winter
  • Erhöhte Anbausicherheit durch eine ausgewogene Zusammensetzung verschiedener Getreidekomponenten
  • Erhaltung der Bodengare über Sommer
  • V-Max® GRANOPUR ist als reine Getreidemischung auch sehr gut für Kartoffelfruchtfolgen geeignet

Bestandteile (Samenanteile):  
38 % Sommertriticale
18 % Sommerroggen 
21 % Rauhafer 
23 % Hafer 

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 0 %

Mehr Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

Geeignet für Maisfruchtfolgen (Getreide, Raps, Zuckerrüben)

WICKROGGEN 
Winterharte GPS-Mischung

  • winterharte Biomasse-Leguminosen-Mischung
  • für eine ertragreiche GPS-Nutzung mit hohen Eiweiß- und Energiegehalten
  • 25 - 40 t/ha GPS FM-Erträge sind je nach Standort möglich.
  • Die winterharte Wicke liefert zusätzlichen Stickstoff.
  • hervorragender Schutz gegen Wind- und Wassererosion
  • bindet wertvollen Stickstoff und setzt ihn in klimafreundliche Biomasse um

Bestandteile (Gewichts-%):

90 % Winterroggen
10 % Winterwicke

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: < 20 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

 

Geeignet für Mais, Raps- und Getreidefruchtfolgen (Zuckerrüben)

LUNDSGAARDER GEMENGE

… winterhare Futtermischung für das Greening

  • geeignet zur Futterproduktion von hervorragenden Qualitäten
  • als Winterzwischenfrucht zur Gründüngung und Bodenverbesserung
  • Ausgewogene Kombination aus Stickstoffmehrern und -zehrern wirkt sich positiv auf Pflanzenwachstum und Bodenleben aus.
  • Welsches Weidelgras nutzt Wachstumsphasen über Winter, Winterwicke und Winterfuttererbse sind wertvolle Eiweißkomponenten
    im Futter.
  • hoher agrarökologischer Wert durch großes Blütenangebot
  • auch als Untersaat in Mais mit reduzierter Aussaatstärke (15 - 20 kg/ha) möglich

Auch als Ökomischung erhältlich.

Bestandteile (Samenbestandteile):
52 % Welsches Weidelgras
43 % Inkarnatklee
4 % Winterwicke
1 % Futtererbse

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 48 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

Geeignet für Mais- und Getreidefruchtfolgen (Zuckerrüben, Raps, Kartoffeln, Intensivkulturen)

FUTTER

… Kleegras-Mischung für die Ernte nach Winter

  • stabile Erträge für Futter und Biogas
  • geeignet für Zweikultur-Nutzungssysteme in Kombination mit Mais oder Sorghumhirse
  • Nährstoffaufnahme vor der Winterruhe und im zeitigen Frühjahr verhindert Auswaschung
  • Organische Substanz aus Wurzeln und Stoppeln verbessert die Humusbilanz und sorgt für einen hohen Vorfruchtwert.
  • nicht empfohlen für Trockenstandorte und Böden mit geringer Wasserhaltekapazität

 

Bestandteile (Gewichts-%): 54 % Welsches Weidelgras, 46 % Inkarnatklee

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 46 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

Geeignet für Fruchtfolgen mit Mais, Getreide, Raps, Zuckerrüben, Leguminosen

SOMMERFUTTER / Sommerfutter A2

… Futtermischung für die Ernte im Anbaujahr

  • Liefert als Sommerzwischenfrucht zusätzliches Qualitätsfutter
  • Das Einjährige Weidelgras sorgt für ausreichend Struktur, der Perserklee für hohen Proteingehalt
  • Das massewüchsige Welsche Weidelgras ermöglicht eine Winterbegrünung nach der Ernte
  • Hoher Vorfruchtwert durch gute Durchwurzelung und Garezustand
  • SOMMERFUTTER A2: ohne Perserklee

 

Bestandteile (Gewichts-%):

SOMMERFUTTER:
23 % Welsches Weidelgras (tetraploid) 
29 % Einjähriges Weidelgras (diploid/tetraploid)
48 % Perserklee

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 48 %

SOMMERFUTTER A2: 
67 % Welsches Weidelgras (tetraploid)
33 % Einjähriges Weidelgras (diploid/tetraploid)

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 0 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 


 

 

 

 

Geeignet für Fruchtolgen mit Mais, Getreide, Raps, Zuckerrüben

KLEEGRAS

... Kleegrasmischung für den mehrjährigen Anbau

  • ein bis zwei Hauptnutzungsjahre und mehr 
  • für Weide- und Schnittnutzung geeignet
  • massewüchsig und mit hoher Nutzungselastizität
  • sehr niedrige Kosten pro Schnitt, da keine alljährige Aussaat notwendig ist
  • dichte und trittfeste Grasnarbe
  • stark humusanreichernd
  • geringe Standortansprüche
  • Wenn Rotklee im zweiten Jahr zurückgeht, trägt Weißklee stärker zum Bestand bei.

 

Bestandteile (Gewichts-%):

21 % Welsches Weidelgras (tetraploid) 
21 % Bastardweidelgras (diploid/tetraploid)
29 % Deutsches Weidelgras
17 % Rotklee
12 % Weißklee

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 50 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

 

 

geeignet für Fruchtfolgen mit Mais, Getreide, Raps, Zuckerrüben

 

 

UNTERSAAT KLEE PLUS

... Kleegras-Untersaat in Getreide

  • sehr zügige Bodenbedeckung nach der Ernte für sicheren Erosionsschutz
  • gute Unkrautunterdrückung durch dichte Grasnarbe
  • hohe Stickstofffixierung für die Folgefrüchte
  • Beweidung oder Schnittnutzung möglich
  • gute Winterhärte für langandauernde Nutzungsmöglichkeiten
  • viel unterirdische Masse stabilisiert das Bodengefüge
  • Humusgehalte werden durch die hohe Wurzelleistung des Dt. Weidelgrases und der Stickstoffzufuhr durch den Klee deutlich gefördert
  • auch als Gründüngung oder Grünbrache geeignet
  • nur als Untersaat greeningfähig

 

Bestandteile (Gewichts-%):

90 % Deutsches Weidelgras
10 % Weißklee

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 29 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

 

 

geeignet für Fruchtfolgen mit Mais, Getreide, Raps, Zuckerrüben

UNTERSAAT GRAS

... für nachhaltigen Maisanbau

  • Grasmischung aus Welschem (tetraploid) und Deutschem Weidelgras (diploid) für die Untersaat in Maisbeständen
  • Das frohwüchsigere Welsche Weidelgras kombiniert mit dem späten Deutschen Weidelgras sorgt für hohe Anbausicherheit.
  • Nach der Maisernte entwickelt sich der Grasbestand weiter und bindet frei verfügbaren Stickstoff.
  • Die Humusbilanz wird auch in engen Maisfruchtfolgen stabilisiert.
  • wirkungsvoller Schutz vor Wind- und Wassererosion über Winter
  • Die Tragfähigkeit der Böden wird erhöht und Straßenverschmutzungen zur Ernte reduziert.

 

Bestandteile (Gewichts-%):

60 % Welchses Weidelgras (tetr.)
40 % Deutsches Weidelgras (diploid, mittelspät, Futtertyp)

Relevanter Leguminosenanteil laut DüV: 0 %

Weitere Anbauhinweise finden Sie hier.

Die Gewichts- oder Samenanteile der einzelnen Komponenten können aufgrund unterschiedlicher TKG leicht variieren. Bei Nichtverfügbarkeit können Sorten durch gleichwertige Sorten ersetzt werden.