Heute ist Weltbienentag!

Ein guter Anlass den Bienen bei ihrer täglichen Arbeit ein wenig auf die Fühler zu schauen.

Dazu haben wir eine Bienenstockwaage aufgebaut, wo man unter dem Link (https://app.wolf-waagen.de/public/report/scale/R19XVG) die tägliche Gewichtszunahme des Bienenvolkes der Königin Elisabeth in Abhängigkeit der erfassten Wetterdaten (Wind, Temperatur, Luftfeuchte, Niederschlag) verfolgen kann.

Abb. 1: Wetterstation, Bienenwaage und Brutraumsensor

Abb. 1: Wetterstation, Bienenwaage und Brutraumsensor

In diesem Bienenstock begann die Aufzeichnung am 27.April. Nach Haselnuss, Krokussen, Löwenzahn und der Obstblüte steht aktuell der Raps im Fokus der Arbeiterinnen. So hat das Bienenvolk etwa 20 kg zugelegt. Gut zu erkennen ist, dass die aktuell verhältnismäßig kühlen Temperaturen den Nektareintrag etwas ausbremsen.

Abb. 2: Bienenstockwaage_Übersicht aus KW19

Abb. 2: Bienenstockwaage_Übersicht aus KW19

Die Wohlfühltemperatur der Biene liegt, wie man anhand des Brutraumsensors erkennen kann, zwischen 35 und 36°C. Um diese Temperatur zu halten, drängen sich die Bienen im Stock bei kühleren Temperaturen enger zusammen. Der zur Obstblüte aufgesetzte Honigraum wird daher eher zögerlich angenommen.

Abb. 3: Brut und Honigraum

Abb. 3: Brut und Honigraum

Der Regen der letzten Tage tat sein Übriges, dass die Bienen in ihrer Flugtätigkeit etwas ausgebremst wurden. Doch letztlich sorgt er auch dafür, dass die Pflanzen ausreichend Nektar produzieren.

Für ein ausreichendes Trachtangebot nach der Rapsblüte ist bereits gesorgt. Dafür wurde Ende April ein Blühstreifen mit viterra® BLÜHZAUBER von der Landwirte-Initiative „Calenberg blüht“ direkt vor das Flugloch der Bienen gedrillt.

Abb. 4: Aussaat der Blühmischung Ende April

Abb. 4: Aussaat der Blühmischung Ende April

Auch wenn im Rahmen des Weltbienentages die Biene im Vordergrund steht, werden mit den Blüh- und Bienenstreifen natürlich auch die wildlebenden Insekten und andere freilebende Tiere geschützt und gefördert. Die Mischung enthält unterschiedliche Pflanzenarten, die auch auf die Bedürfnisse von Hummel, Schmetterling und Co. abgestimmt sind und gleichzeitig den Boden in die darauf und darin lebenden Organismen schützen.

Blühpatenschaften sind ein guter Weg Verbraucherinnen und Verbrauchern über Biodiversität, Insektenschutz und Umweltschutz einzubinden.

Bei Fragen dazu melden Sie sich gern bei Stefan Ruhnke.