Blattläuse im Getreide: vielfältige Strategien der Regulation

Blattläuse gehören zu den unberechenbarsten Schädlingen, die sich bei günstigen Bedingungen explosionsartig vermehren können. Sie sind als Virusüberträger gefürchtet, können aber auch durch ihre Saugtätigkeit erheblichen Schaden anrichten. Es gibt viele Strategien, sie zu kontrollieren und unter der Schadgrenze zu halten. Professor Stefan Kühne vom Julius Kühn-Institut erläutert.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Blattläuse im Getreide: vielfältige Strategien der Regulation

In der Biologie der Blattläuse und der enormen Vermehrungsgeschwindigkeit ist ihr Schadpotenzial begründet.

Die wichtigsten Gegenstrategien - neben einer gezielten chemischen Bekämpfung - sind:

  • Wintergetreide nicht zu früh säen
  • Grüne Brücken (Ausfallgetreide) vermeiden
  • Keine Wirtspflanzen in Wegrainen und Knicks
  • Schadschwellen dem Nützlingsaufkommen anpassen, gründliche Bestandskontrollen durchführen
  • Hohe N-Gaben vermeiden
  • Nützlinge fördern (Blühstreifen, Saumstrukturen)

 


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