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Ackerbohnen und Erbsen: in der Nutztierfütterung vielfältig einsetzbar

Die hohe Importrate von Eiweißfuttermitteln, die zunehmende Forderung des Lebensmitteleinzelhandels nach einer GVO-freien Fütterung und einem Verzicht auf Sojaimporte machen die Suche nach geeigneten Eiweißalternativen zu einem zentralen Thema der Tierernährung. Welche für die Fütterung relevanten Eigenschaften haben die heimischen Eiweißträger Erbsen und Ackerbohnen? Und welche Einsatzmöglichkeiten in der Nutztierfütterung ergeben sich daraus? Ein Beitrag von Prof. Dr. Gerhard Bellof, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Einer detaillierten Beschreibung der gewünschten und weniger gewünschten Inhaltsstoffen von Ackerbohnen und Futtererbsen folgen in diesem Beitrag klare Futterempfehlungen.

Das Fazit ist dabei eindeutig: Ackerbohnen sind somit sowohl als Protein- als auch als Energielieferanten einzuordnen. Zudem sollte beachtet werden, dass die Züchtung besonders mit Blick auf Gehalt antinutritiver Inhaltsstoffe Fortschritte erzielen konnte.

Auch Körnererbsen sind für die Fütterung landwirtschaftlicher Nutztiere gut geeignet. Die in der Literatur angegebenen Einsatzmengen variieren allerdings erheblich. Die in den zurückliegenden Jahren erzielten Fortschritte in der Pflanzenzüchtung führten zu Sorten mit verringerten Gehalten an antinutritiven Inhaltsstoffen, insbesondere Tanninen. Dies rechtfertigt die Anhebung der Einsatzmengen in der Nutztierfütterung, wie zahlreiche neuere Untersuchungen gezeigt haben.

 



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