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Ökonomie: Zukünftige Erfolgsfaktoren im Ackerbau

Aktuell reichen die Produktpreise unter Vollkosten bei den meisten Betrieben noch für ein ausgeglichenes Ergebnis. Kommt es zu einem Verfall der Produktpreise, könnte die Luft bei sehr vielen dünn werden. Welche Stellschrauben bieten sich dann noch den Ackerbaubetrieben, um auch zukünftig erfolgreich am Markt zu agieren? FELIX Hollmann, LBB Göttingen, zeigt Möglichkeiten auf.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Drei Faktoren beeinflussen die Leistungen im Ackerbau entscheidend

  1. Produktpreise/Kosten
  2. Naturalerträge
  3. Beihilfen

Auf der Kostenseite lassen sich vor allem die Direktkosten (Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz) und die Arbeitserledigungskosten (Lohn, Lohnansatz, Maschinenwertverlust, Maschinenunterhaltung, Treibstoffe, Lohnunternehmer) durch die Betriebsleitung beeinflussen. Auf den meisten Betrieben steckt noch Potenzial in der Arbeitszeiteinsparung durch z.B. eine geschickte Logistik.

Bei Punkt 2 stellt sich vor allem die Frage, ob unsere Fruchtfolgen langfristig die Basis für einen hohen und stabilen Naturalertrag bilden können. Viele Betriebe sollten daher ihre Fruchtfolgen überdenken.

In Zeiten enger Märkte gilt es also, alle Reserven in den Betrieben zu heben. Die Betriebsleitung hat dabei in allen Bereichen hohen Einfluss auf das Ergebnis. Wer in seinem Betrieb jetzt Strategien entwickelt, mit denen er auf diese Herausforderungen eingeht, für den werden sich in dieser Zeit auch weiterhin Chancen für die betriebliche Entwicklung in der Region bieten.

 



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