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Winterackerbohnen: Nicht zu früh und nicht zu viel säen!

Die aktuellen Winterackerbohnensorten sind erheblich ertragreicher und winterfester als die bisherigen Sorten. Der Grundstein für den Anbauerfolg wird auch bei der Winterackerbohne schon bei der Aussaat gelegt. Jan Böse, Produktmanager für Leguminosen, beschreibt unter anderem die Auswirkungen von Saatzeit und Saatstärke auf den Ertrag.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Anbauversuche haben gezeigt: Nicht zu früh säen!

Der optimale Aussaatzeitpunkt hängt maßgeblich von der Witterung und den Bodenbeschaffenheiten ab. Einerseits birgt eine zu frühe Aussaat die Gefahr von Virusinfektionen im Herbst und steigert die Auswinterungsgefahr, weil die Pflanzen zu weit entwickelt in den Winter gehen. Andererseits müssen die Pflanzen noch genug Zeit bekommen, vor Vegetationsende 4–6 Blattpaare auszubilden.

Die Versuche zeigten: Bei frühen Aussaaten erwies sich unter norddeutschen Bedingungen 25 Kö/m² als eine zu geringe Saatstärke – höhere Saatstärken brachten deutlich höhere Erträge. Dies aufgrund der starken Virusinfektionen jedoch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Bei späteren Terminen lag das Saatoptimum bei 30 Kö/m², das Ertragsniveau war insgesamt höher.

 



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