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Ertragsversicherung in Zeiten des Klimawandels

Wir müssen uns wohl zukünftig häufiger mit Extremjahren wie 2018 auseinandersetzen. Um die Erträge auch in solch extrem trockenen Jahren sicherzustellen, brauchen wir Sorten, die auch dann leistungsfähig bleiben. Für Hybridweizenzüchter sind die Zuchtziele „Ökologische Stabilität“ und „Trockentoleranz“ schon länger ein Thema.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Umfangreiche Versuche haben gezeigt, dass über mehrere Jahre hinweg Hybridweizen gegenüber Liniensorten sowohl auf ertragreichen, aber insbesondere auf wasserlimitierten Grenzstandorten einen beachtlichen Ertragsvorsprung aufwiesen. Pflanzenphysiologisch heben sich die Hybriden durch eine höhere Biomasse, größere Ähren mit einer hohen Kornanzahl sowie ein leistungsfähigeres Wurzelsystem von den klassischen Liniensorten ab.

Die mehrfaktoriellen Versuche, die auch Düngervarianten und verschiedene Aussaatstärken und Aussaatzeiten abprüften, zeigten in dem Extremjahr 2018, dass die Hybridsorten auf den Trockenstress mit deutlich geringeren Ertragsrückgängen reagierten als die Linienweizen. Insbesondere auf wasserlimitierten Grenzstandorten erzielten Hybridsorten gegenüber den Liniensorten signifikante Mehrerträge. Wichtig ist aber, dass die Hybriden früh gesät werden, damit sie auch bei reduzierter saatstärke ausreichend hohe Bestandesdichten realisieren können.

 



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