Ertrag, Ertrag, Ertrag: Das ist die vorrangige Eigenschaft, die C-Weizen, der meist als Futterweizen eingesetzt wird, mitbringen sollte. Plus Ährengesundheit, natürlich, denn der Weizen soll in die klassische Fruchtfolge der tierhaltenden Betriebe passen..
Aber es gibt Ausnahmen: Die Keksweizen, die ebenfalls in dieser Kategorie zu finden sind.
Keksweizen (Ck) muss andere Qualitätsparameter mitbringen als Back- oder Qualitätsweizen. Denn man benötigt die Mehle für die Herstellung von Mürbegebäck wie z.B. Kekse oder auch Waffeln.
Eigenschaften von Keksweizen:
- Niedriger Proteingehalt: In der Regel liegt dieser unter 11,5 % - weniger Protein bedeutet weniger Klebereiweiß (Gluten), und damit weniger elastische Teige, wie man sie für Mürbegebäck benötigt.
- Geringe Kleberqualität (schwach): Der Kleber (Gluten) ist schwach und wenig elastisch.
- Feine Struktur (Weichweizen): Oft wird Weichweizen verwendet, der sich zu einem sehr feinen, pudrigen Mehl vermahlen lässt.
- Niedrige Wasseraufnahme: Das Mehl nimmt weniger Wasser auf, was zu einer besseren Textur bei Keksen führt.
- Gute Rieselfähigkeit: Das Mehl ist oft griffig bis glatt, um geschmeidige Teige zu bilden.
- Hohe Stärke/wenig Stärkebeschädigung: Niedrige Stärkebeschädigung während des Mahlens sorgt dafür, dass das Mehl weniger Wasser bindet.
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