Sorten-icon Sortenfinder

Qualität :


Eigenschaften :

Sorten anzeigen
Ihr Vertriebsberater

Betriebsreportage: Offen für Neues – offen für Erfolg

Im 10. Jahr wird bei der Havelland-agrar eG Weseram Hybridweizen angebaut – auf 30–50 % der Weizenfläche. Wann bzw. wo macht dort Hybridweizen Sinn, in welchen Fruchtfolgen und wann ist Hybridweizen wirtschaftlich dem Roggen überlegen? praxisnah sprach mit dem Betriebsleiter Marten Woellner.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Marten Woellner blickt in Sachen Hybridweizen auf 10 Jahre Anbauerfahrung zurück. Er kennt seine Flächen sehr genau und weiß daher, wo Hybridweizen bei ihm Sinn macht - und wo Hybridroggen die bessere Wahl ist. Rückblickend berichtet er von den verschiedenen Hybridweizen, die er bereits im Anbau hatte, über deren Vor- und Nachteile.

Sein Gesamturteil nach 10 Jahren: "Auf den wirklich schwachen Böden – ich spreche von denen unter 30 BP – steht Roggen. Auf den Grenzstandorten ab 30 BP habe ich durchaus beide Kulturarten im Vergleich angebaut: In den Produktionskosten sind Hybridroggen und -weizen nahezu identisch, lediglich in den Saatgutkosten ist der Weizen teurer. Trotzdem schneidet er in der Marktleistung besser ab, vorausgesetzt der Marktwert von Weizen liegt klar über Roggen. Unterm Strich ist langjährig betrachtet der Hybridweizen hier für mich rentabler als Hybridroggen.“ Und er ergänzt: „Wichtig sind nicht die absoluten Erträge – wichtig ist der langfristige Verdienst/Hektar.“

Zukünftig legt Woellner auf die teilflächenspezifischen Saatstärken besonderes Augenmerk und denkt auch über Sortenmischungen (Linienweizen/Hybridweizen) nach. Neben dem Einsatz moderner Sorten wird auch Precision Farming wird für die Absicherung das Unternehmen immer relevanter.

 



Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Zur Datenschutzerklärung