Berechnen Sie Ihren Profitabilitätsvorteil mit Hybridweizen

Es ist hinlänglich bekannt, dass Hybridsaatgut teurer ist als das von Liniensorten. Aus diesem Grund haben sich in der Praxis beim Hybridweizen Aussaatstärken von 100–150 Körner/m² etabliert. Die erhöhte Bestockungsfähigkeit von Hybriden erlaubt es, die Aussaatdichte zu reduzieren. Zudem trägt die Reduktion der Saatstärke um mind. 1/3 zusätzlich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Denn letztendlich zählt die Wirtschaftlichkeit eines Systems oder einer Fruchtart. Höhere Investitionen, in diesem Falle die höheren Saatgutkosten für die Hybride, müssen wieder erwirtschaftet werden.
Zur Vereinfachung der Profitabilitätsberechnung von Hybridweizen hat die Saaten-Union ein Tool entwickelt, um die saatgutbereinigte Marktleistung einfach und schnell in 3 Schritten zu bestimmen. Das ersetzt keine umfassende Deckungsbeitragsrechnung, denn bei dem Tool wird angenommen, dass anderen Maßnahmen wie Pflanzenschutz und Düngung bei Hybriden und Liniensorten identisch sind. Zeigt aber eindrucksvoll, dass die Investition in Hybridsaatgut häufig lohnend ist.

Schritt 1 - Saatgutkosten und Preiserwartung

 

€/unit

€/dt

€/t
 

Weiter zu Schritt 2


Kornzahl/m²

Kornzahl/m²
 

Weiter zu Schritt 3


dt/ha

dt/ha
oder

dt/ha

€/ha

€/t

t/ha

t/ha

€/ha
Kornzahl/m²

€/ha
Either on
of hybrid wheat on my farm, a gain of
€/unit
Hinweis Sonderprüfung:
In den offiziellen Versuchen wie Wertprüfung oder Landessortenversuch ist die Aussaatstärke deutlich höher und ist damit nicht praxisrelevant. Um die Hybriden ökonomisch fair zu bewerten, wurde zur Aussaat 2019/2020 damit begonnen, ein Prüfsystem in Anlehnung an die Landessortenversuche speziell für den Hybridweizen zu etablieren. Dabei wurden die agronomischen Parameter wie Aussaat­stärke und -zeitpunkt, Düngung und Pflanzenschutz angepasst. Gerade der Aspekt N-Düngung ist hinsichtlich der aktuell hohen Düngerpreise und auch der Auflagen in den N-Kulissen nicht außer Acht zu lassen.