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Winterroggen



Leistung bringt N-Effizienz

Die aktuelle Agrarpolitik wird bestimmt durch die Novellierung der Düngeverordnung. Es ist davon auszugehen, dass es vor allem bei der Phosphat- und Stickstoffdüngung erhebliche Einschränkungen geben wird. Ohne wirtschaftliche Verluste funktioniert das nur, wenn es gelingt, die N-Effizienz zu verbessern.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Es hat sich gezeigt, dass vor allem hohe Erträge, auch in Verbindung mit hohen Rohproteingehalten, ganz entscheidend dazu beitragen können, die N-Bilanz zu entlasten. Belegt wird diese These durch die Auswertung der Wertprüfungen, die Grundlage für die Sortenzulassungen. Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen N-Abfuhr und Kornertrag. So lässt sich über den Ertrag abschätzen, wie viel Stickstoff dem Boden über die Kornabfuhr entzogen wird.

Um die maximalen Erträge zu erreichen, bedarf es in erster Linie einer optimalen Nährstoffversorgung der Pflanzen und einer dem Bestand angepassten Bestandesführung. Jede Form von Nährstoffmangel führt über den Minderertrag zu einer verringerten N-Effizienz.

Die verfügbarkeit der Bodennährstoffe muss durch ackerbauliche Maßnahmen gezielt gefördert werden. Gut beeinflussbare Parameter sind:

  • PH-Wert
  • Humusgehalt
  • Bodenstruktur
  • Durchwurzelbarkeit

Moderne Hybridroggensorten sind einerseits sehr anspruchslos und können daher verhalten gedüngt werden, andererseits bringen sie aber hohe Erträge. Sie stellen also eine gute Möglichkeit dar, die N-Bilanz zu schonen. Hinsichtlich der N-Effizienz gibt es im Roggen größere Sortenunterschiede.

 



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