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Winterdurum Sorten
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Unsere Empfehlungen im bundesweiten Durchschnitt



Winterdurum richtig angebaut

Derzeit liegt der Selbstversorgungsgrad von Durum bei ca. 30 % (2020). Der überwiegende Anteil an verarbeiteter Ware wird jedoch importiert. Mit einem heimischen Anbau von Sommerdurum tragen Sie aktiv zur globalen Reduktion von CO2-Emissionen bei!

Wintergold bringt durch eine stabile Qualität viel Vermarktungssicherheit!

WINTERGOLD bringt durch eine stabile Qualität viel Vermarktungssicherheit!

Anbau allgemein
Bedingungen mittlere bis bessere Böden, wenig Unkrautdruck, sommerwarme Witterung, in Rübenregionen möglichst mit Pflugfurche und rückverfestigtem Saatbett
Aussaat Anfang bsis Ende Oktober so früh wie möglich
Saatstärke früh 320 – 350 kf. Körner/m² spät 360 – 400 kf. Körner/m²
Saattiefe 2 – 4 cm
Ernte Trockene Witterung! falls nötig, mit 18 % dreschen und trocknen
Fruchtfolge siehe Vorfrüchte; v.a. von Mais als Vorfrucht ist abzuraten → Risiko Ährenfusariumc

Pflanzenschutz

Informieren Sie sich zeitnah über aktuelle Pflanzenschutzmittel-Zulassungen (www.bvl.bund.de)

Herbizide
alle für Weizen zugelassenen Mittel, sonst: Antrag auf Genehmigung (§ 22 Abs. 2 PflSchG)
Kritische Wirkstoffe
Mittel mit Flufenacet: evtl. Schäden ab 120 g Wirkstoff pro ha auf leichten Böden sowie
ab180 g Wirkstoff pro ha auf mittleren Böden
Mittel mit Cloquintocet event. Schäden ab > 10 g/ha Wirkstoff
Mechanische Unkrutbekämpfung
Auf Schlägen mit geringerem Unkrautdruck ist mehrfaches Striegeln im Nach- und Vorauflauf eine Option (mit leicht erhöhter Saatdichte).
Wachstumsregler
max. eine Behandlung zu EC 31–37, reduzierte Aufwandmenge möglich
Fungizide
Blatt: wie Weizen
Ähre: wirksames Mittel gegen Fusarien bevorzugen
Insektizide
v.a. im warmen Herbst bei früher Saat

Düngung
Bedarfswert vergleichbar mit A-Weizen
Startgabe Das geringe Bestockungspotenzial von Hartweizen macht eine hohe N-Gabe zu EC 13 – 25 sinnvoll.
Schossgabe/Spätgabe Folgegaben sind der Bestandesentwicklung und den regionalen Standort- sowie
Witterungsbedingungen anzupassen.

Vorfrüchte
Soja ++
Leguminosen ++
Zucker- / Futterrübe ++
Kartoffeln (früh bis mittel) ++
Raps ++
Sonnenblume +
Gräser 0
Roggen / Triticale 0
Hafer / Gerste / Dinkel -
WW / Mais - -

Vermarktung
Mitgliedschaft bei Erzeugergemeinschaft und Vertragsanbau mit verarbeitenden Mühlen empfohlen.
Rohproteingehalt > 13,5 % (i. d. TS)
Fallzahl > 220 s
Glasigkeit > 75 %
Gelbpigment > 20,5 (b-Wert)
Dunkelfleckigkeit < 5 % dunkle Körner
DON-Wert (Fusarien) < 1,75 mg/kg (ungereinigt)
< 0,75 mg/kg (gereinigt)
Hektolitergewicht > 78 kg/hl
Kornfeuchte < 14,5 %
Die Angaben sind allgemeine Richtwerte.
Bezüglich konkreter Qualitätsabschläge sind mühlen- bzw. händlerspezifische Vorgaben zu beachten.

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