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Standortangepasste Sorten sind die Gewinner

2016 so, 2017 anders und was kommt 2018? Wer bei der Sortenwahl alles auf eine Karte setzt, kann dabei langfristig nur verlieren. Eine „Jahres-Typenanalyse“ von Maisspezialist Stephan Weniger.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Bei seinem Jahresrückblick bzw. seine Jahresanalyse kommt Weniger zu dem Schluss, dass es deutliche Sortenunterschiede gab. Einige Sorten erwiesen sich in der anfänglich turbulenten Vegetationsperiode 2017 als vergleichsweise stressstabil, andere traf z.B. die Kälte zu Vegetationsbeginn härter. Je nach Sortentyp und Entwicklungsphase entwickeln Maissorten unterschiedliche „Überlebens“strategien.Nach anfänglich insgesamt gut verlaufender Abreife kam Sturmtief „Sebastian“, das besonders weniger standfeste und spätere Sorten traf.

Grundsätzlich kristallisierte sich aber auch 2017 heraus: Die richtige Reifezahl senkt das Betriebs- und Produktionsrisiko! Hinzu kommen weitere Eigenschaften, die das Risiko begrenzen wie gute Jugendentwicklung, hohe Umweltstabilität. Und nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang auch eine hohe Nutzungsflexibilität: Sorten, die sowohl als Silo- als auch als Körnermais leistungsstark sind, können kurzfristig flexibel eingesetzt werden.

 



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