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Sorteninformationen

Hybridweizen
Sorteninfo: Kompakt Details

HYACINTH B


Zulassung wird 2020 erwartet
Der Frühreife mit Spitzenerträgen
  • Hochertrag (APS 9) kombiniert mit Frühreife (APS 4)
  • Entzerrung des Druschfensters
  • Standfest, robust und sehr gesund
Die Wirtschaftlichkeit des Hybridweizenanbaus ist vor allem unter suboptimalen Ertragsvoraussetzungen gegeben. Die "Heterosis" führt zu einer erheblich verbesserten Trockentoleranz, welche auf schwierigen Standorten die Erträge sichert bzw. steigert.

Anbausystem Hybridweizen
1. Aussaat zum Normalsaatzeitpunkt, Ziel sind 4-6 dominante Bestockungstriebe erster Ordnung vor Winter (BBCH 25).
2. Saatzeit- und standortangepasste Saatstärken - etwa halb so hoch im Vergleich zu Liniensorten
3. Bei früher Aussaat Wurzelschutzbeize, ist aufgrund der geringen Saatstärke vergleichsweise kostengünstig
4. Bei Bedarf rechtzeitiger Insektizideinsatz nach Feldaufgang zur Vermeidung blattlausübetragener Verzwergungsviren
5. Frühzeitiger Wachstumsreglermaßnahem EC 25-29 - die Appikaldominaz muss gebrochen werden, damit alle Triebe gleichmäßig ausgebildet werden
6. Startbetonte N-Düngung + Schwefel (mit stabilisierten Düngemitteln kann die N-Menge für die Andüngung und Schossergabe zusammen erfolgen) mit vorgezogener Anschlussgabe (EC 30) zur Verringerung der Triebreduktion

Kurzprofil
---- = sehr schlecht/früh/kurz, ++++ = sehr gut/spät/lang 

 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +


Entwicklung
Druschreife

Vitalität
Winterfestigkeit
Trockentoleranz
Standfestigkeit
Blattgesundheit

Gesundheit
Fusariumresistenz

Qualität
Fallzahlstabilität
Rohproteingehalt

 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +

---- = sehr schlecht/früh/kurz, ++++ = sehr gut/spät/lang

Entwicklung
 
Kräftiger dunkelgrüner Typ mit planophiler Blattstellung
Ährenschieben
Druschreife
Pflanzenlänge
Ähre pro m²
Körner je Ähre
TKM

Vitalität
Winterfestigkeit
Trockentoleranz
Standfestigkeit

Gesundheit
 
Sehr blattgesund
Halmbruch
Mehltau
Gelbrost
Braunrost
Blattseptoria
DTR
Fusariumresistenz

Vermarktungsqualität
Fallzahl
Fallzahlstabilität
Rohproteingehalt
Sedimentationswert

Verarbeitungsqualität
Mehlausbeute
Wasseraufnahme
Volumenausbeute

Züchter
ASUR PLANT BREEDING
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.
Anbauregionen
Alle Standorte - nach Ergebnissen aus internen PT-Versuchen besonders geeignet für den Nordwesten und Süden
Fruchtfolge
Sehr gut geeignet nach frühräumenden Vorfrüchten, sehr anbausicher auch als Stoppelweizen

Aussaat
Saatzeittoleranz
früh, Mitte September
etwas später, Anfang Oktober
frühe Aussaat
deutlich geringer, z.B. 100-110
mittlere Aussaat
etwas geringer, z.B. 130-150
späte Aussaat
ortsüblich, z.B. 170-190

N-Düngung
startbetont: Beispiel in kg N / ha bei Bedarfswert 240 (Blattvorfrucht, sehr hohes Ertragsniveau)
  • Startgabe
    EC 13 - 25: 90 - 100 inkl. Nmin 0-30 mit 10 - 20 S zu Vegetationsbeginn
  • Schossgabe
    EC 30 - 31: 70 - 90 inkl. Nmin 30-90, üppige Bestände EC 32
  • Spätgabe
    EC 47 - 49: 60 – 70, Trockenstandorte EC 39

Wachstumsregler im Intensivanbau
Mittlere Wachstumsreglerintensität bei gegebenen Saatstärken
Hinweise zum Pflanzenschutz
HYACINTH kann aufgrund des sehr guten Gesundheitsprofils mit geringer Fungizidintensität gefahren werden - angepasst an den Standort und den Infektionsdruck. Die Sorte reagiert gut auf die frühe Wachstumsreglermaßnahme (EC 25-29), eine Nachbehandlung sollte von der Bodenart und der Witterung abhängig gemacht werden.
Nicht tolerant auf chlortoluronhaltige Herbizide

Züchter
ASUR PLANT BREEDING
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes, weiteren offiziellen Prüfungen oder auf eigenen Erfahrungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.
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