Ganzpflanzensilagen aus Wintergerste haben einen entscheidenden Vorteil:
Der Milchreife wird bereits Anfang Juni erreicht, zwei Wochen früher als bei Roggen, drei Wochen vor Weizen und Triticale! So kommen hochertragreicher Zweitfrüchte noch rechtzeitig in die Erde, um das enorme Lichtangebot im Juni und Juli zu nutzen.
Wir empfehlen:
Dazu gehören sehr frühreife Maissorten (REVOLVER S 160) und die ertragreichen Bicolor-Hirsen (GOLIATH). Zudem ist der Kornanteil in der Gersten-GPS höher als bei anderen Getreidearten. Bei gleicher physiologischer Reife ist deshalb der TS-Gehalt höher, der höhere Stärkeanteil entlastet zudem die Logistikkette entlastet und spart Siloraum.
MERLOT
MERLOT bringt hohe Kornerträge und bringt als hochwüchsigere Sorte auch eine gewaltige Restpflanzenleistung. Von Vorteil ist auch die etwas langsamere Abreife, diese bringt einige Tage mehr Ernteflexibilität - wichtig vor allem bei trockenen Abreifebedingungen. Die Ernteflexibilität dieser sorte wird auch begünstigt durch die hervorragende Standfestigkeit (Note „2“!) und die unschlagbare Toleranz gegenüber unspezifischen Blattflecken in strahlungsreichen Sommern.
FINITA
Diese mittelkurze, sehr bestockungsstarke Sorte bringt nach zweijährigen, züchtereigenen Versuchen ebenfalls sehr hohe GPS-Erträge. FINITA ist zwei bis drei Tage früher als MERLOT und genauso standfest. Als sehr winterharte Sorte eignet sie sich besonders für rauhe Lagen und frühe Saattermine. Dabei dankt FINITA eine etwas intensivere N-Düngung und - trotz guter Blattgesundheit - einen wohldosierten Fungizideinsatz.
Wintergerste für GPS |
MERLOT |
FINITA |
|||||||||||||||||||||||||||
| spezifische Vorteile |
enormes Massenwachstum |
ideal für Untersaaten |
|||||||||||||||||||||||||||
| besondere Empfehlung |
strahlungstolerant |
Intensivlagen |
|||||||||||||||||||||||||||
|
Winterfestigkeit/Trockentoleranz Ährenschieben/GPS-Reife (EC 79) |
0/+ |
0/++ |
|||||||||||||||||||||||||||
| Saatzeittoleranz |
20. Sept. - 15. Okt. |
15. Sept. - 20. Okt. |
|||||||||||||||||||||||||||
| Saatstärke in Kö/m² früh/spät |
220-250 / 260-330 |
250-300 / 300-380 |
|||||||||||||||||||||||||||
|
Stickstoffdüngung (kg N/ha, z.B.) Herbstgabe nach Getreidevorfrucht Startgabe: EC 21-25: Schossen: EC 30-31: |
insbesondere auf leichten Standorten evtl. kombiniert mit Spurenelementen |
||||||||||||||||||||||||||||
|
Wuchshöhe / Standfestigkeit z.B. Moddus EC 31-34 |
mitl.lang / +++ |
kurz-mitl./++ |
|||||||||||||||||||||||||||
Krankheitsresistenzen
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||
| Fungizidanwendung |
sorgfältige Läusebekämpfung im Herbst gg. Gelbverzwergung volldosierter Fungizideinsatz ab EC 32, bei hohem Infektionsdruck gesplittet in EC 32 + EC 39. |
||||||||||||||||||||||||||||

Über uns






