Trotz der Preis-Achterbahnfahrt wächst der Bedarf an Rohstoffen für Biogas kontinuierlich, das wird allen Prognosen nach auch so bleiben. Es mehren sich aber auch die Stimmen gegen die zunehmenden Biogasmonokulturen – dies lenkt den Blick auf spezielle Biogasfruchtfolgen und inzwischen verstärkt auf Rüben. In diesem Zusammenhang kommen auch die Gehalts-Futterrüben in den Fokus, die eine Reihe von günstigen Eigenschaften mitbringen.
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Während die Rübe in der Fütterung nur noch wenig Bedeutung hat, gewinnt der Einsatz von modernen Gehaltsrüben für die Biogasanlagen an Bedeutung: Fruchtfolge statt Monokultur, witterungsstabile Erträge und hohe Energieleistung machen die ENERGIERÜBEN interessant!
Aussaat, Pflege, Pflanzenschutz und Ernte
Futterrüben liefern leicht verfügbare und umsetzbare Bioenergie. Daher werden Futterrüben sowohl in der Fütterung aber auch zur Produktion von Biogas und Bioethanol verwendet.
Als Alternativen zu Mais für die Erzeugung von Biogas sind Rüben neuerdings vermehrt in der Diskussion. Bei günstigen Bedingungen können sie die Methangaserträge von Mais übertreffen. Sie beinhalten eine Vielzahl leicht umsetzbarer Stoffgruppen und zeichnen sich deshalb durch eine schnelle Abbaugeschwindigkeit mit hoher Methanbildung aus. Leistungsschwankungen im Fermenter können durch den Rübenbrei somit schnell und effektiv ausgeglichen werden.