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Zwischenfruchtanbau mit Welschem Weidelgras lohnt sich!

  16.07.2007   Versenden | Druckversion


Der Zwischenfruchtanbau bietet ein erhebliches Potenzial, die Futterproduktion zu sichern. Dabei ist der Ertrag der Zwischenfrucht gleichermaßen für die Nutzung in der Fütterung wie auch als Substrat in Biogasanlagen zu verwerten.

Gut für den Boden
Darüber hinaus lässt sich durch eine erweiterte Fruchtfolge die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig stabilisieren. Die fast durchgehende Beschattung des Bodens bewirkt eine bessere Aggregatstabilität und eine sehr effektive Unkrautunterdrückung. Durch die Bindung von Bodenstickstoff verhindert der Zwischenfruchtanbau das Auswaschungsrisiko von Nährstoffen und ist somit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Dadurch ist die Ausbringung von wirtschaftseigenen Düngemitteln oder Gärresten nach der Ernte der Hauptfrucht möglich und stellt eine sinnvolle Verwertung dar. Bis zu 140 kg/ha Stickstoff können so über die Biomasse von Zwischenfrüchten gebunden und genutzt werden.



 

Gut für das Vieh
Insbesondere in Jahren, in denen die Marktfrüchte früh geräumt werden können, bietet sich die anschließende Nutzung der freigewordenen Flächen über eine Zwischenfrucht an. Hier können zusätzliche Wachstumszeiten von 4-6 Wochen deutliche ertragliche Vorteile mit sich bringen.

Sehr hohe Erträge bei gleichzeitig exzellenter Futterqualität lassen sich vor allem mit Ackergrasmischungen erzielen. Insbesondere das Welsche Weidelgras ist hierfür sehr gut geeignet.

So können etwa mit der TETRASiL®-Acker multi- Mischung, sie besteht zu 100% aus leistungsfähigen Welsch Weidelgrassorten, durchaus Energiegehalte von 6,5 MJ NEL/ kg TM erreicht werden. Die Erträge liegen, je nach verfügbarer Wachstumszeit, bei bis zu 40 dt/ha Trockenmasse im Herbst.

Häufig ist eine Nutzung des bestehenden Bestandes im darauf folgenden Frühjahr ebenfalls sinnvoll. Dies hat zum einen den Vorteil, die Vegetationsperiode voll auszuschöpfen und zum anderen durch eine Winterbegrünung die Nährstoffausträge während der Vegetationsruhe zu minimieren. In vielen Bundesländern wird dieser Aspekt in Förderprogrammen zur Winterbegrünung honoriert.

Die Sorten, die sich für diese Form des Winterzwischenfruchtbaus besonders eignen, weisen eine gute Winterhärte auf und sind sehr stark erstschnittbetont.

Die Welsch Weidelgrassorte „Gisel“, Hauptbestandteil der TETRASiL®-Acker multi-Mischung verfügt genau über dieses Sortenprofil. Sie ist sehr erstschnittbetont und verfügt über eine ausgezeichnete Winterhärte. Aus diesem Grund wird die Sorte „Gisel“ besonders für die Nutzung im Winterzwischenfruchtanbau empfohlen.

Gut für Biogas
Auch für die Biogasnutzung ist TETRASiL® im Zwischenfruchtanbau interessant. Ein zusätzlicher Biomasseertrag von etwa 55 dt/ha bis 65 dt/ha, der durchaus möglich ist, stellt weiteres gut vergärbares Substrat zur Verfügung.

Damit macht TETRASiL® den Zwischenfruchtanbau für den Landwirt lohnend:

Gut für den Boden

Gut für das Vieh

Gut für Biogas

 

Gräser im Zwischenfruchtanbau
Ein frühzeitiger Erntetermin lässt genügend Raum für den Anbau von Zwischenfrüchten.

TETRASiL®-Acker multi mit Welschem Weidelgras und hier insbesondere der Top-Sorte GISEL zeigt die Vorteile des Zwischenfruchtanbaues in vorzüglicher Weise.

Welsches Weidelgras etabliert sich schnell nach der Aussaat und bildet einen homogenen und dichten Bestand. Insbesondere mit der erstschnittbetonten Sorte GISEL in der Mischung können im Nutzungszeitraum von bis zu 4 Monaten neben einer Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit auch beachtliche Erträge bei guter Futterqualität erzielt werden.

Weitere Informationen zu unseren Qualitäts-Gräsermischungen TETRASiL® erhalten Sie unter:

 04651/736-0





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