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Projekt: OLeRa

  01.02.2007   Versenden | Druckversion


OLeRa: Im Rahmen der BioChancePlus Ausschreibung des BMBF ist es mit den Partnern Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG (www.npz.de), Deutsche Saatveredelung AG (www.dsv-saaten.de), Universität Göttingen (www.gwdg.de) und der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (www.lrz.tum.de) gelungen ein 3-jähriges F&E-Projekt mit dem Titel "OLeRa" = Omega-3 Fettsäuren in Lein und Raps: Neue züchterische und transgene Ansätze einzuwerben. Über konventionelle und gentechnische Wege soll es gelingen die Fettsäurezusammensetzung im Rapskorn und im Lein weiter zu verbessern. Assoziierte Partner sind PPM Pilot Pflanzenöltechnologie Magedburg e.V, www.ppm-magdeburg.de und Degussa Texturant Systems GmbH&Co KG.

Ziel des Vorhabens ist es, den Gehalt an Ω-3-Fettsäuren durch züchterische und biotechnologische Methoden in Lein und Raps zu steigern um das Öl dieser Kulturarten für die menschliche Ernährung  noch besser zugänglich zu machen. Z.B. sollen ernährungsbedingte Erkrankungen minimiert werden. Herz-Kreislauf Erkrankungen könnte somit präventiv vorgesorgt werden. Es soll ein Pflanzenöl produziert werden, das durch seinen Gehalt an Ω-3 Fettsäuren Fischölen ähnelt, entsprechende Vorteile für eine gesunde Ernährung bietet und nicht zu Lasten abnehmender mariner Ressourcen geht. Aus ernährungsphysiologischer Sicht weist das heutige Rapsöl bereits eine besonders günstige Fettsäurezusammensetzung auf. Dies ist auf den hohen Gehalt an der einfach ungesättigten Ölsäure (ca. 60%) und einem adäquaten Gehalt an der essentiellen Ω-3-Fettsäure α-Linolensäure (ALA, ca. 9%) zurückzuführen.

Eine erhöhte Aufnahme von ALA in Form von Rapsöl ist ernährungsphysiologisch ausgesprochen wünschenswert, da diese mit einem verringerten Risiko gegenüber koronaren Herzerkrankungen und einer positiven Beeinflussung von Entzündungsreaktionen assoziiert wird. Weiterhin ist die Belastung von Fisch und Fischprodukten z.B. mit Schwermetallen ein wesentlicher Nachteil dieser LCPUFA-Quelle. Daher ist die Schaffung einer alternativen, pflanzlichen Quelle für Ω-3-LCPUFA, die weltweit verfügbar ist, sehr wichtig für eine nachhaltige und langfristig gesicherte Versorgung der Bevölkerung.

 



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Dipl.-Ing. agr. Franz Unterforsthuber Dipl.-Ing. agr. (FH) Martin Munz Dipl.-Ing. agr. Ernst Rauh Landwirtschaftsmeister  Achim Schneider Dipl. Agr.-Ing. Friedhelm Simon Dipl.-Ing. agr. (FH) Klaus Schulze Kremer Dipl.-Ing. agr. (FH) Winfried Meyer-Coors Dipl.-Ing. agr. Andreas Henze Dipl.-Ing. agr. Andreas Göbel Dipl.-Ing. agr. (FH) Reiner Bornberg Dipl. Ing. (FH) Karl-Heinrich Heuer Dipl.-Ing. agr. Walter Reinländer Agr.-Ing. Lutz Liebold  Stefan Hesse









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