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Getreide



Mit der Fruchtfolge dem Ackerfuchsschwanz den Garaus machen

Die Hessische Staatsdomäne Maberzell bearbeitet ihre Äcker seit vielen Jahren pfluglos. Ein gravierendes Ackerfuchsschwanzproblem veranlasste den Pächter Joachim Kersten, die Fruchtfolge zu verändern und teilweise auch den Pflug wieder einzusetzen.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Der Betriebsleiter des 191 ha großen Ackerbaubetriebs in Fulda hat sich zum Ziel gesetzt, den Ackerfuchsschwanz vor allem mit ackerbaulichen Maßnahmen zu bekämpfen und den Pflanzenschutzitteleinsatz zu reduzieren. Es wird prinzipiell kein Glyphosat eingesetzt. Ein Schlüsselerlebnis zum kompletten Umdenken in der Fruchtfolgegestaltung und der ackerbaulichen Maßnahmen war die erfolglose Bekämpfung des Ackerfuchsschwanzes auf einem Schlag im Winterweizen mit drei verschiedenen Herbiziden, die alle keinerlei Wirkung zeigten. Die Untersuchung in einem Labor ergab, dass der Ackerfuchsschwanz vollständig resistent gegen die eingesetzten Wirkstoffe war.

Folgende Maßnahmen helfen nun, dern Ackerfuchsschwanz im Griff zu behalten:

  • Auf Problemstandorten wird wieder gepflügt.
  • Die Fruchtfolge wurde erweitert
  • Wintergetreide wird wieder später gesät - teilweise um zwei Wochen.
  • Die Bodenbearbeitung wird intensiviert - der Betrieb setzt prinzipiell kein Glyphosat ein.

 



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