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Winterroggen



Kein Problem mit der neuen Düngeverordnung

In einigen Regionen Deutschlands ist Winterroggen oft die einzig wirtschaftliche Anbaualternative. Andrea Ziesemer, LFA Mecklenburg-Vorpommern, berichtet, welche Auswirkungen die neue Düngeverordnung auf die Wirtschaftlichkeit des Winterroggens auf den sandigen diluvialen Standorten im Norden Deutschlands voraussichtlich haben wird.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

In dem Beitrag von Andrea Ziesemer, LFA Mecklenburg-Vorpommern, werden die voraussichtlichen Auswirkungen der neuen Düngeverordnung auf die Wirtschaftlichkeit des Winterroggens auf den sandigen diluvialen Standorten im Norden Deutschlands ausgeführt.

Zwar basieren die Berechnungen auf Betriebsdaten von Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern. Die daraus grundsätzlich abzuleitenden Schlussfolgerungen sind aber auch in Betrieben anderer Roggenanbauregionen gültig.

  • Die neue DüV schränkt die maximal mögliche Düngungshöhe für Hybridroggen nur wenig ein. Die daraus ableitbaren Ertragsveränderungen sind gering.
  • Eine reduzierte N-Düngung spart Kosten ein und kompensiert z.T. den (leichten) Ertragsrückgang. Entsprechend gering wirkt sich die DüVneu auf die Wirtschaftlichkeit aus.
  • Die N-Salden werden sich durch die geringere Düngung verbessern. Roggen leistet also einen Beitrag zur Einhaltung der Stickstoffsalden in den Fruchtfolgen und kann z. B. Stickstoffüberschüsse des Rapses ausgleichen.

 



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