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Getreide



Wie können wir die N-Ausnutzung verbessern?

Im Zuge der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung reicht es nicht, nur Dünger einzusparen. Dort wo der Stickstoff bereits scharf kalkuliert ist, muss die Ausnutzung der Nährstoffe aus Dünger und Bodenvorräten verbessert werden, wie Dr. Ute Kropf, FH Kiel, Fachbereich Agrarwirtschaft, erläutert.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Zunächst müssen grundsätzliche Voraussetzungen für eine gute Pflanzen- und Wurzelentwicklung und Bodenfruchtbarkeit geschaffen werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Sicherstellen einer guten Durchwurzelbarkeit des Bodens bis mind. 1 Meter Tiefe
  • Vermeiden von Strohmatten u.ä., denn Stroh ist Nährstoffkonkurrent zu den Kulurpflanzen
  • Einstellen eines für diesen Bodentyp optimalen pH-Wertes
  • Fördern eine ausgeglichenen Humushaushaltes
  • Einsatz von struktur- und humusverbessernden Zwischenfrüchten, wo die Wasserverfügbarkeit dies zulässt
  • Vermeiden von Fuß- und Fruchtfolgekrankheiten, die zu einer verminderten Nährstoffaufnahmefähigkeit führen (z.B. Schwarzbeinigkeit)

Ganz besonderes Augenmerk wirft die Autorin bei ihren Ausführungen zur Düngestrategie auf die Nährstoffe, die zur Verarbeitung des Stickstoffs in der Pflanze nötig sind. Primär sind dies Schwefel und Phosphor aber auch Spurenelemente wie Kupfer und Molybdän spielen eine wichtige Rolle. Die Wechselwirkungen und daraus resultierend die Bedeutung bei der Stickstoffausnutzung werden erläutert.

Auch moderne Technik kann zur Verbesserung der Stickstoff-Ausnutzung beitragen.

 



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