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Winterroggen



Was bringt Vereinzelungssaat bei Getreide?

Nach der Etablierung der Einzelkornsaat in Kulturen wie Mais und Zuckerrübe tritt diese nun bei Getreide in den Fokus. Dabei geht es um eine praktikable Lösung mit hoher Flächenleistung, die sogenannte „Vereinzelungssaat“. Erste Erfahrungen aus praxisnahen Feldversuchen mit Weizen und Roggen lassen aufhorchen.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Bei Hybridgetreide – Roggen, Gerste und Weizen – ist der monetäre Wert des einzelnen Saatkornes im Vergleich zum konventionellen Getreide höher und daher geringere Saatstärken wirtschaftlich. Eine höhere Genauigkeit bei der Ablage und Standraumverteilung der Pflanzen ist also besonders wichtig. Besonders Zuckerrüben, Mais und Raps stellen hohe Anforderungen an die Einzelkornsaat, Getreide ist hinsichtlich der Präzision aber weniger anspruchsvoll. Kann die Einzelkornsaat bei Getreide eine Alternative zur praxisüblichen Drillsaat darstellen? Ist die Technik dazu weit genug?

Aus dieser gemeinsamen Fragestellung heraus konzipierten die Firmen Horsch Maschinen GmbH, HYBRO Saatzucht GmbH und Hanse Agro Beratung und Entwicklung GmbH einen Gemeinschaftsversuch.

Als vorläufiges Ergebnis dieser Versuche bleibt festzuhalten, dass eine Vereinzelungssaat im Getreide in der Praxis durchaus möglich ist. Die Gleichmäßigkeit in der Standraumverteilung scheint nach den Eindrücken des ersten Versuchsjahres verbesserungswürdig. In der theoretischen Betrachtung bietet die gleichmäßige Positionierung der Pflanzen ein verändertes Mikroklima im Bestand und kann sich somit positiv auf den Krankheitsbefall auswirken. Das folgende Versuchsjahr wird hier vermutlich mehr Kenntnisse bringen.

 



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