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Pflugverzicht: Wie ändert sich die Stickstoffdüngung?

Wie muss die Stickstoffdüngung bei konservierender Bodenbearbeitung aussehen? Eine schwierige Frage, denn der Acker kann gerade bei Pflugverzicht sehr unterschiedlich aussehen. Dr. Konrad Steinert, LOP Landwirtschaft ohne Pflug, erläutert Lösungsansätze.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Bei Pflugverzicht können sehr unterschiedliche Bedingungen zu völlig verschiedenen Düngungsstrategien führen. Somit kann es für die Stickstoffdüngung bei pflugloser Bodenbearbeitung kein Pauschalrezept geben, zumal es schwer vorherzusehen ist, wie viel Stickstoff im folgenden Vegetationsverlauf durch die Mineralisierung frei wird.

Bei intensiver Bodenbearbeitung, tiefer Stroheinarbeitung und guten Vorfrüchten gestaltet sich die Stickstoffdüngung im Getreide bei Pflugverzicht nicht anders als bei der konventionellen wendenden Bodenbearbeitung. Je stärker aber die Bearbeitungsintensität eingeschränkt wird und je mehr Stroh und Ernterückstände an der Bodenoberfläche verbleiben, desto eher muss über alternative Düngungsverfahren nachgedacht werden. Dabei bleibt eine stärkere Betonung der ersten Düngergabe zur Förderung schwacher Bestände nur eine Notmaßnahme!

Im Artikel werden viele Beispielsituationen beschrieben und die entsprechende Düngerstrategie beschrieben (z.B. Düngerinketion, Platzierte Düngung zur Saat...)

 



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