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Zwischenfrüchte / Greening



Chancen nutzen - Anbaumanagement optimieren!

Egal, ob Zwischenfrüchte oder Zwischenfruchtmischungen als Erosionsschutz, zur Nährstoffkonservierung, Nematodenbekämpfung oder effizienten Unkraut- und Ungrasunterdrückung eingesetzt werden sollen: Ein intensiv durchwurzelter Boden und eine vollständig bedeckte Bodenoberfläche sind unerlässlich!

Zwischenfruchtmischungen gibt es mittlerweile in reichlicher Auswahl.
Zwischenfruchtmischungen gibt es mittlerweile in reichlicher Auswahl.
Welche Zwischenfrucht ist die richtige? In erster Linie bestimmt die Fruchtfolge die Wahl der Zwischenfrucht. Zwischenfrüchte dürfen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge der Hauptkultur nicht fördern, im Idealfall unterbrechen sie sogar Krankheitszyklen.


Auf die Saatgutqualität achten!

Eine gewissenhafte Reinigung in hochwertigen Anlagen (hier Schneckentrieur der P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard) mit Reinheiten von annähernd 100 %.
Eine gewissenhafte Reinigung in hochwertigen Anlagen (hier Schneckentrieur der P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard) mit Reinheiten von annähernd 100 %.
Die Verschleppung unerwünschter Begleitpflanzen mit dem Saatgut hat nachteilige Auswirkungen für die Folgekultur. Die Saatgutqualität – also eine hohe Reinheit in Kombination mit einer hohen Keimfähigkeit – ist bei Zwischenfrüchten und Zwischenfrucht-Mischungen entscheidend für den Erfolg. Durch die Verwendung von zertifiziertem Saatgut werden diese Eigenschaften von amtlicher Seite geprüft und sichergestellt. Arten, welche lediglich als Handelssaatgut in den Verkehr gebracht werden, (z. B. Ramtillkraut) müssen nur deutlich geringere Anforderungen erfüllen und werden aus dem Grund nicht in den viterra® Bodenfruchtbarkeits- und Biomasse-Mischungen verwendet. Zahlreiche Reinigungsanlagen ermöglichen Reinheiten von annähernd 100 %. Eine Verschleppung unerwünschter Begleitpflanzen mit dem Saatgut wird somit auf ein Minimum reduziert – dies ist aus phytosanitärer Sicht extrem wichtig!


Der Saattermin ist wichtig

Bei der Auswahl der Zwischenfrucht ist auch der voraussichtliche Saattermin zu berücksichtigen. Ab September sind Zwischenfrucht-Mischungen mit einem hohen Anteil an Sommerleguminosen aufgrund der verhaltenen Anfangsentwicklung wenig sinnvoll. Gelbsenf (z. B.  ACCENT, ALBATROS), Ölrettich (z. B.  COLONEL,  SILETINA) oder Rauhafer (PRATEX) sind hier besser geeignet.


Den Bestand richtig führen

Ist die Wahl getroffen, haben vor allem Bodenbearbeitung, Düngung und Aussaat Einfluss auf das Gelingen der Zwischenfrucht. Eine intensive Bodenbearbeitung reduziert den Konkurrenzdruck von Unkräutern und Ausfallgetreide. Die Aussaat mit der Drillmaschine stellt zwar die kostenträchtigste Variante dar, verspricht aber auch den besten Feldaufgang. Im Greening ist lediglich eine organische Düngung erlaubt. Wenn vorhanden, sollten Gülle oder Gärsub-strat zur Zwischenfrucht ausgebracht werden, um die Anfangsentwicklung zu fördern.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten der Saatgutwahl, des Aussaattermins sowie ackerbaulicher Maßnahmen und profitieren Sie von den Vorzügen eines gut etablierten Zwischenfruchtbestandes.

Daniel Dabbelt



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