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Qualität vor Ertrag

Der Verbrauch von Produkten aus Hartweizengries (z.B. Nudeln) steigt stetig, jedoch deckt die heimische Produktion nur ein Drittel des benötigten Durums. Die Mühlen haben starkes Interesse an regionaler Ware, da der Rest teuer importiert werden muss. Also ein interessanter Markt, trotz hoher Qualitätsansprüche.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Nahezu alle rübenanbaufähigen Böden eignen sich für den Anbau von Durum. Zuckerrüben sind aufgrund des Vorfruchtwertes und phytosanitärer Aspekte eine ideale Vorfrucht.

Durum braucht während der Abreife warme und trockene Bedingungen, muss aber zuvor und während der Abreife über den Boden gut mit Wasser versorgt sein.

Das Ertragspotenzial muss stärker als bei den meisten anderen Getreidearten im Zusammenhang mit der Qualität gesehen werden. Die Interessen der aufnehmenden Hand sollten ebenfalls im Vorfeld berücksichtigt werden.

Qualitätsparameter, an die hohe Anforderungen seitens des Handels gestellt werden sind

  • Glasigkeit des Korn
  • Dunkelfleckigkeit,
  • Farbwert,
  • Rohproteingehalt,
  • Fallzahl,
  • Hektolitergewicht
  • Mineralstoffgehalt

Die hohen Qualitätsziele sind alle mehr oder weniger direkt über die Produktionstechnik beeinflussbar, die hohe Ansprüche stellt. Im Artikel werden detaillierete Angaben zur Produktionstechnik gemacht.

Ertragsleistungvon Winterdurum
Das aktuelle Ertragsniveau der Praxis liegt zwischen 50 und 70 dt/ha, das Ertragspotenzial bei idealen Bedingungen liegt noch deutlich darüber. Bereits seit 2010 stehen echte Winterdurumsorten zur Verfügung. Die Ergebnisse aus den Landessortenversuchen zeigen einen Ertragsvorsprung der Winter- gegenüber der Sommerform von 4–8 dt/ha im Mittel der Jahre,

 



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