Sorten-icon Sortenfinder

Qualität :


Eigenschaften :

Sorten anzeigen
Ihr Vertriebsberater

Winterweizen



Der Weg zu 10 Tonnen/ha - Bestandesführung von Hochertragssorten

Technische Innovationen wie die Erfindung des Mähdreschers, Wachstumsregler und chemische Pflanzenschutzmittel haben sich einschneidend auf die Züchtung und die Bestandesführung unserer Weizensorten ausgewirkt. Erträge von über 100 dt/ha sind keine Seltenheit mehr und können auf vielen Standorten sicher erreicht werden.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Heute sind Sorten im Markt, die sich durch gleichmäßige Ausprägung aller Ertragsmerkmale auszeichnen, also mit überdurchschnittlich hoher Bestandesdichte viele Körner je Ähre bilden können und trotzdem ein gleichmäßig (mittel-)großes Korn ausbilden (Tab. 2, zur optischen Optimierung bitte anklicken). In der Beschreibenden Sortenliste sind diese Sorten mit der Note 6 für die Ährenzahl, Note 6 oder 7 für die Kornzahl je Ähre und Note 5 oder 6 für das TKG ausgewiesen. Dazu gehören z.B. Anapolis, Ohio, Primus oder TOBAK. Der Vorteil dieser Sortentypen besteht in der trotz hoher Bestandesdichte guten Bekörnung der Nebentriebe.

Das Ziel der Bestandesführung von Hochertragssorten ist die gleichmäßige Ausbildung aller Ertragsparameter unter unterschiedlichen Verhältnissen.

Um die Ährenbildung der Nebentriebe zu unterstützen, müssen diese von Beginn der Bestockung an ausreichend mit Nährstoffen und vor allem mit Stickstoff versorgt sein, damit genug Spindelstufen gebildet werden können.

Die Düngung muss folgende Eckpunkte sicherstellen:

  • Die N-Startgabe muss spätestens bis zum „Doppelringstadium“ (ab 15. März) wirken.
  • Um 600 Ähren/m² auszubilden, muss der Weizen bis zum Schossen („Spitzenährchen“) etwa 65 kg/ha N aufnehmen.
  • In den 40 Tagen zwischen Spitzenährchen (= Abschluss der Ährenanlage) und der Blüte muss der Weizen für 120 dt/ha Ertrag zwischen 140 bis 160 kg/ha N aufnehmen, das sind 3,5 bis 4 kg/ha N am Tag.
  • In den 40 Tagen zwischen Spitzenährchen (= Abschluss der Ährenanlage) und der Blüte entscheidet sich in der „Großen Periode“ des Weizens, ob wir mit Spitzenerträgen rechnen können. In dieser Zeit muss der Weizen für 120 dt/ha Ertrag zwischen 140 bis 160 kg/ha N aufnehmen, das sind 3,5 bis 4 kg/ha N am Tag.Die Höhe der Düngergabe muss sich dabei an den aktuellen Standorgegebeneiten orientieren, die die N-Nachlieferung beeinflussen.

Idealerweise wird die N-Düngung optimal umgesetzt, d.h. 90 % des Düngerstickstoffs wird durch das Eiweiß im Korn verwertet.

 



Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Zur Datenschutzerklärung