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Mit Stachelblatt gegen Kartoffel-Zystennematoden

Im intensiven Kartoffelanbau stellen Kartoffel-Zysten-Nematoden eine ernsthafte Bedrohung dar und führen zu großen ökonomischen Schäden. Stachelblatt WHITE STAR ist eine neue biologische Alternative zur Bekämpfung der Kartoffel-Zysten-Nematoden.

Das Stachelblatt (Solanum sisymbriifolium) stammt aus Mittelamerika. Im Habitus ähnelt die Pflanze der Tomate. Der auffälligste Unterschied ist der Besatz an scharfen, dornenartigen Stacheln am Stängel, auf den Blättern und den Fruchtkapseln.
Die Pflanze bildet einen kräftigen, verzweigten Stängel. Voll ausgewachsen erreicht WHITE STAR eine Länge von bis zu 1,50 m und eine beachtliche Biomasse (Grünmasse 55 - 60 to/ha).
WHITE STAR ist sehr dicht- und tiefwurzelnd (80 cm) und bildet mit den Wurzeln eine zusätzliche Trockenmasse von 1- 1,5 to/ha.
Solanum sisymbriifolium stellt keine besonderen Bodenansprüche und wächst sowohl auf Sand als auch auf lehmigen Böden. Bei Frost friert WHITE STAR schnell ab. Durch die späte Blüte gibt es keine Gefahr von Durchwuchs ausgefallener Samen.

Stachelblatt, Nematodenbekämpfung
Stachelblatt, Nematodenbekämpfung


Wie funktioniert die Bekämpfung von KARTOFFELZYSTENNEMATODEN?
WHITE STAR scheidet Lockstoffe aus, die die Larven zum Verlassen der Zysten anregen. Geschlüpfte Larven können im Boden nicht lange überleben. WHITE STAR ist resistent gegen Globodera rostochiensis (Pathotypen 1 bis 4) und Globodera pallida (Pathotypen 2 und 3). Ergebnisse in der Praxis ergaben eine Bekämpfung der Kartoffel-Zysten-Nematoden von 60 - 90 %. Im Vergleich dazu erreichte die chemische Bodenentseuchung 60 bis 80 % Reduzierung, Brache oder der Anbau einer Nichtwirtspflanze 20 % Reduzierung.
WHITE STAR wurde auf zügige Anfangsentwicklung selektiert. Bei Aussaat ab Mitte Mai entwickeln sich schnell dichte Bestände.

Anbauhinweise:
Saatzeit: Mitte Mai - Mitte Juli
Aussaatmenge: 1 Einheit per Hektar für ca. 100 Pflanzen per m²
Bodenbearbeitung: gut abgesetztes Saatbett
Eine Unkrautbekämpfung im Vorauflauf mit einem nichtselektiven Herbizid wird empfohlen.
Saattiefe: 1 - 2 cm
Düngung: Startgabe: 40 kg N per ha; 2. Gabe: 40 - 60 kg N per ha
Einarbeiten: Im Spätherbst häckseln und unterpflügen


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