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  Hafer
 
Ivory
 Weißhafer

Sortentyp:Frühschiebender Weißhafer mit  hoher Ertragsleistung, ausgewogenen agronomischen Merkmalen und hervorragender Kornqualität. Großkörnigste („9“) und unübertroffen feinspelzige („2+“) Qualitätssorte.
Empfehlung:Besonders geeignet für mittlere bis bessere Standorte, auch bei Vorsommertrockenheit. Vermarktung als qualitativ herausragender Industriehafer und energiereicher Futterhafer.



Legende: ++++ = sehr hoch, 0 = mittel, ---- = sehr gering

Pflanzenentwicklung
- Rispenschieben / Reife
- Wuchshöhe / Strohabreife
- BD Kö/Ri TKM
zügige Jugendentwicklung
früh   mittel
mittel   mittel
0  - - - - ++++
 
 
 
 
Qualitätsmerkmale1)
- Korn
- Sortierung > 2,0 mm
- Hektolitergewicht
- Feinspelzigkeit
niedrigste Spelzanteil, hoher Stärkegehalt
höchste TKM (9), sehr gute Entspelzbarkeit (3+)
9/9, höchster Marktwareanteil (99,2%)
mittel bis hoch
sehr hoch  (74,6 %)

Saatstärke (keimf. Kö/qm)

- zeitige Aussaat und günst. Saatbett
- normale Bestellbedingungen
- Spätsaaten und ungünstiges Saatbett

 
Leichtere Böden
300
340
380
 
Lehme und Marschen
320
350
370
N-Düngung
(kg N/ha EC Saat + EC 32)

- bis 50 dt/ha  Ertragserwartg.
- 50 - 70 dt/ha  Ertragserwartg.
- über 70 dt/ha  Ertragserwartg.
ger. Nachl.*

70
70+20
70+30
mittl. Nachl.*

60
70
70+20
hohe Nachl.*

50
60
70
Standfestigkeit
Knickfestigkeit

mittel
mittel

Halmverkürzung
in üppigen Beständen

z.B. 0,8  - 1,3 l/ha CCC 720 in EC 32-39
Krankheitsresistenzen
++++ = sehr hoch (günstig)
0 = mittlere Ausprägung
- - - - = sehr gering (ungünstig)
Mehltau     +
Blattflecken     0
Septoria (-)
Kronenrost 0
 
 
 

Herbizide (EC 13-29)
Insektizide
(Warnhinweise beachten)
Fungizide (kombiniert mit WR)

empfohlene Mittel möglichst frühzeitig (EC 13-21)
gegebenenfalls rechtzeitig gegen BYDV-Haferröte
nur bei hohem Infektionsdruck wirtschaftlich

Züchter
Nordsaat Saatzucht GmbH, Böhnshausen

1) Merkmalausprägung bewertet nach Ergebnissen der WP 2001 - 2003
2) resistent gegen den zystenbildenden Wurzelnematoden Heterodera filipjevi

* N-Nachlieferung in Abhängigkeit von Bodenvorrat und Mineralisierung, Sollwert ohne Spätgabe 100-120 kg/ha0-60

Achtung:  Informationsstand 9/2009. Alle Sortenbeschreibungen nach bestem Wissen unter Berücksichtigung von Versuchsergebnissen und Beobachtungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

   



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